Lars Voigts

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Lars-Christopher Voigts ist für den Bereich Text und Konzeption bei in-halt verantwortlich. Mit Schwimmhäuten, roten Haaren und ein einem Primaten frappierend ähnlichen Äußeren wurde ich 1972 in Hamburg geboren. Trotz all dieser Widrigkeiten, bis auf den Geburtsort, soll ich trotzdem ein liebes Kind gewesen sein. Um es kurz zu machen: ich weiß bis heute nicht, wer ich bin. Aber ich weiß, was ich gemacht habe. Und was ich kann. Und das ist in diesem Zusammenhang auch durchaus ernstzunehmender. Schule: Ja, war ich. Samt privater Institution und Abendgymnasium. Universität: Ja, oft und gerne. Medizin, Publizistik und diverse Geisteswissenschaften, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde.

Beruf: Ja, oft und noch mehr. Angefangen als Nachrichtenjournalist - eine brisante Mischung aus rasendem Reporter und Egon Erwin Kisch - führte mich mein Weg nach Berlin. Dann: weg von der Wahrheit und hin zur Fiktion. MTV Europe ließ mich 2 Jahre und 50 Folgen zweimal die Woche zwei hinreißend jungen Damen, dummes, aber jugend-affines Zeug in den Mund legen - und ich wurde dafür sogar bezahlt. Dann folgte ein Intermezzo in die Welt der Kunst –als logische Konsequenz stand der Kurzfilm vor der Tür. Hereinspaziert, Hereinspaziert. Als Regisseur erweckte ich einen Museumswärter zum Leben, der einmal im Leben selber Künstler sein wollte.

Dem Publikum gefiel die Geschichte, einigen Jurys meine Arbeit. CUT! Was folgte waren verschenkte Jahre an der Uni, die glücklicherweise im Lesen einer E-Mail endeten, auf Grund derer ich den ersten Pitch meines Lebens gewann. 2006, die Fußballer aller Länder vereinigten sich in Berlin, und ich durfte den gefühlt 10 Milliarden Touristen mittels kleiner Filmchen das richtige Verhalten beim Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel nahe bringen. Gekrönt wurde meine Arbeit mit dem weltweit wichtigsten Marketing-Award, den die ÖPNV-Branche zu vergeben hat. Zurückbleiben, bitte! Vom Marketing zur Werbung war dann nur noch ein Katzensprung. Bei einer kleinen und feinen Agentur in Berlin fand ich heraus, wie viel Papier man braucht, bis die richtige Idee dabei ist. Aber es war eine gute Zeit und sie fehlt mir jetzt schon. Heute schaue ich auf knapp 3 Jahre Werbetextertätigkeit in und ohne Agenturen zurück und frage mich einfach nur: was kann ich denn wohl noch alles?